Bereits während der späten Bronzezeit änderten sich die Bestattungsrituale. Die Sitte, Grabhügel über den Begrabenen aufzuschütten, wurde nicht sofort beendet. Die Toten wurden jedoch nun verbrannt, die übrig gebliebene Leichenasche streute man in Körperlänge auf, die Beigaben stellte und legte man daneben und darüber wurde ein zumeist umzäunter Grabhügel errichtet. Später wichen die Grabhügel flachen Urnengräbern.
Die Häuser konnten mit sechs auf vier Metern relativ klein sein. Die Lebensgrundlagen stellte weiterhin die Landwirtschaft dar, wobei die Rinderhaltung eine große Rolle spielte.
(Kreisarchäologie: Plan mit Spuren des Lebens der Urnenfelderzeit)
Weiterführend Heimatjahrbuch Nr. 18 S. 116 ff.