Erstmals taucht der Name „Kelten“ bei griechischen Schriftstellern um 500 v. Chr. auf. Der Name Laténe geht auf eine Fundstelle am Neuenberger See (Lac de Neuchatel) in der Schweiz zurück. Während der keltischen Laténezeit waren ganz verschiedene Stämme mit ähnlicher Sprache und ähnlichen Religionsvorstellungen in Mitteleuropa in einer gemeinsamen Zivilisation verbunden, bildeten aber kein gemeinsames Volk. Auch ist es fraglich, ob sich die gleichzeitig lebenden Stämme überhaupt als zugehörig verstanden. So gab es in Frankreich die Gallier, in Großbritannien die Pikten, bei uns in Niederbayern die Rucinaten und Cosuaneten, um nur einige wenige zu nennen.

Der Beginn, die sogenannte Frühlaténezeit des 5. Jahrhunderts, ist eine Fortsetzung der späten hallstattzeitlichen Verhältnisse. So bleibt etwa die Sitte, die Toten unter Hügeln zu bestatten. Scheinbar werden aber jetzt nur mehr ausgewählte, in ihrer Stellung hervorgehobene Personen wie bisher unter Hügeln beerdigt. Bauliche Kennzeichen dieser Epoche, die jedoch keine einheitliche war, sind die keltischen Viereckschanzen als Mittelpunkt ländlicher Siedlungsstrukturen, die neben wirtschaftlichen durchaus auch religiöse Funktionen umfassen konnten.

Für unseren Raum war weiterhin die Landwirtschaft bestimmend.

(Kreisarchäologie: Plan mit Spuren des Lebens der Keltenzeit)

Weiterführende Museen:

Kelten- Römermuseum Manching, Link:
kelten römer museum manching – Museumsnetzwerk Antike in Bayern (museum-manching.de)
Keltendorf im Bayer. Wald, Link: Herzlich Willkommen im Keltendorf Gabreta in Ringelai
Gäubodenmuseum Straubing, Link: www.gaeubodenmuseum.de
Römermuseum Künzing, Link: www.museum-quintana.de

Weiterführend Heimatjahrbuch Nr. 20 S. 134 f.